Es geht mir nicht gut. In mir hat sich eine große Last angesammelt, die nun beginnt, auf mein Befinden zu drücken. Antriebslosigkeit, Unlust, inneres Aufwühlen. Es sind zumeist Kleinigkeiten und doch habe ich das Gefühl, dass in meinem Leben gerade etwas verdammt schief läuft.
Mir fehlt die Perspektive...ich habe im Moment kein Ziel vor Augen. Wo sehe ich mich in ein paar Jahren? - Ich weiß es selbst nicht.
Ich kämpfe mich durch den Tag, erfülle meine Pflichten und funktioniere ...weil es nunmal von mir verlangt wird. Wie eine Puppe... nach Außen ist alles in Ordnung. Ich lache, um nicht weinen zu müssen. Geht ja auch niemanden was an.
Der Job nervt, ich finde nicht den passenden Ausgleich. Andere werden jetzt müde lächeln und mich für verrückt erklären. Kaum jemand kann so "entspannt" arbeiten. Hab ich Abi gemacht, damit ich im zweiten Lehrjahr immer noch stapelweise Kopien anfertigen darf? Muss ich mir hier alles gefallen lassen?
Zumindest gehts mir körperlich einigermaßen. Auch da beunruhigt mich wieder was, aber das muss warten. Ich weiß ja, dass da in mir irgendwas nicht ganz richtig läuft...will aber nicht schon wieder zum Arzt. Was, wenn mir die Diagnose nicht gefällt?
Und sonst... Unzufriedenheit. Ich hab ein Talent dafür, Dinge zu vermasseln und mir das Leben schwer zu machen. Ich will ja etwas ändern, aber ich habe Angst. Angst vor dem Risiko und der Enttäuschung. Anstatt einen Schritt nach vorne zu machen, zieh ich mich zurück. Gesellschaft ist nett, ich genieße die Zeit, in der ich diesen ganzen Mist mal vergessen und gute Gespräche führen kann. Genauso freue ich mich dann auch wieder, alleine zu sein und nicht genervt zu werden.
Ich möchte weglaufen... egal wohin, egal was dann ist. Aber wir können nicht vor uns selbst fliehen. Ist vielleicht auch besser so. Sonst würde ich mich wohl nie meinen Problemen stellen.
Fragile like a rose on the snow
Eating all your strength and your money
Walking in the shades day and night
Never letting sunshine in your eyes like before
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2 Tagträumer:
hmm....du brauchst ein neues ziel. die arbeit scheint ja net so das wahre zu sein....über studium hast dich doch schon informiert. sieh doch das als neues ziel, und dann die tätigkeit als akademikerin in irgend nem fach^^
Was soll ich dazu sagen?
Mir geht's schon seit Jahren so ^^
In dem Sinne: Welcome to my world
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